identities 2013 – 20 Jahre Festival, Out at Work und queere Familie
Zwanzig Jahre nach der Gründung 1993 setzte identities 2013 einen doppelten Schwerpunkt: queere Erfahrungen am Arbeitsplatz („Out at Work“) und queere Familienmodelle. Das Festival lief vom 6. bis 16. Juni, mit der Eröffnungsgala im Gartenbaukino und dem Hauptprogramm in Filmcasino und Top Kino.
Eröffnung: Albert Nobbs
Die Eröffnungsgala am 6. Juni im Gartenbaukino zeigte Albert Nobbs von Rodrigo García (Großbritannien/Irland/Frankreich/USA 2011, 113 Min.), im Anschluss gefolgt von der „Opening Night Party – Club Quote Anniversary Gig“. Das restliche Programm lief vom 7. bis 16. Juni in Filmcasino und Top Kino, begleitet von den nächtlichen Publikumsdiskussionen „School: Reden über Film“ und von Partys in der Schikaneder Bar.
Internationale Jury und Preisträger
Für den International Jury Award – mit 1.500 Euro dotiert, für den besten abendfüllenden Film mit Österreichpremiere – saß 2013 eine internationale Fachjury aus Katrina Daschner, Katharina Lampert und Katharina Mückstein zusammen. Daneben stimmte das Publikum in vier eigenen Kategorien ab, ergänzt um den mit 500 Euro dotierten Shortie Award für Kurzfilme. Die vollständige Preisträgerliste dieser Ausgabe – Jurypreis, Special Mention und alle vier Publikumspreise – ist auf der Seite Auszeichnungen zusammengefasst.
Weitere Programm-Highlights 2013
Queere Arbeitswelten und queere Familienmodelle ziehen sich durch mehrere dieser Titel: Audre Lorde – Die Berliner Jahre dokumentiert eine Dichterin und Aktivistin bei ihrer publizistischen und pädagogischen Arbeit in Berlin, während Weekend und Pariah beide von familiären Bindungen erzählen, die sich nicht in klassische Muster fügen – genau der doppelte thematische Schwerpunkt, den identities dieser Jubiläumsausgabe gab. Kern, der österreichische Beitrag von Veronika Franz und Severin Fiala, steht dabei für die kleinere, im Inland produzierte Seite des Programms, neben internationalen Titeln wie dem israelischen Ha-Sippur Shel Yossi, dem belgischen Noordzee, Texas und, aus dem großen US-amerikanischen Starkino, Clint Eastwoods J. Edgar.
Häufig gestellte Fragen
Welches Jubiläum feierte identities 2013?
Das 20-jährige Bestehen des Festivals seit der Gründung 1993, mit dem thematischen Schwerpunkt „Out at Work“ und queerer Familie.
Welcher Film eröffnete identities 2013?
Albert Nobbs von Rodrigo García (Großbritannien/Irland/Frankreich/ USA 2011), am 6. Juni im Gartenbaukino, gefolgt von der Opening Night Party „Club Quote Anniversary Gig“.
Wer saß in der internationalen Jury 2013?
Katrina Daschner, Katharina Lampert und Katharina Mückstein vergaben den mit 1.500 Euro dotierten International Jury Award. Die vollständigen Preisträger stehen auf der Seite Auszeichnungen.
Welche Programmpunkte kehrten während des Festivals täglich wieder?
Die nächtlichen Publikumsdiskussionen „School: Reden über Film“ sowie Partys in der Schikaneder Bar, an mehreren Festivalabenden hintereinander.