First Girl I Loved
Eine erste Verliebtheit zwischen zwei Schülerinnen, sensibel erzählt und ausgezeichnet beim Sundance Film Festival.
Zum Archiveintrag →identities war von 1994 bis 2017 ein Queer Film Festival in Wien: eine Programmreihe mit internationalen Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen aus der queeren Filmwelt, gedacht für alle, die nach „LGBT Filme Wien“ suchen. Die zehn im Archiv dokumentierten Ausgaben gehen auf einen Kulturmanagementkurs zurück, aus dem 1993 die von DV8-Film präsentierte Reihe entstand. Dieses Archiv bündelt die Festivalgeschichte, die einzelnen Filmeinträge und die externen Berichte, die bis heute auf identities.at verweisen.
1996 lud der damalige Viennale-Direktor Alexander Horwath das Festival unter dem neuen Namen „identities“ als eigenständigen Programmpunkt der Viennale ein. Von 2003 bis 2017 lief das Queer Film Festival Wien organisatorisch und finanziell unabhängig, gefördert von der Stadt Wien und vom Bund, und wuchs zum zweitgrößten internationalen Filmevent der Stadt. Wer queere Filme aus Wien sucht, findet hier die zehn dokumentierten Ausgaben von 1994 bis 2017 sowie jene Presseerwähnungen, die das Festival über zwei Jahrzehnte begleiteten.
Das Programm deckte queeres Kino in seiner ganzen Bandbreite ab, von den frühen Ausgaben im Filmcasino 1994 bis zur letzten Ausgabe 2017. Beginnen Sie bei der Geschichte des Festivals oder direkt im Filmarchiv.
Über 700 einzelne Filmtitel aus den zehn im Archiv dokumentierten Ausgaben sind im Filmarchiv erfasst, von den frühen Programmen der 1990er-Jahre bis zur letzten dokumentierten Ausgabe 2017. Bei den Ausgaben 2011 und 2013 vergab eine unabhängige Fachjury zusätzlich einen Jury Preis für den besten Spielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm, während das Wiener Publikum in denselben drei Kategorien einen eigenen Publikumspreis wählte. Wer beide Preisreihen zugleich gewann, hatte damit sowohl die Fachjury als auch das Kinopublikum überzeugt – ein Kunststück, das etwa dem Dokumentarfilm Katzenball bei identities 2005 gelang. Die vollständige Liste der Preisträger ist in den Auszeichnungen zusammengefasst.
Gespielt wurde das Festival über die Jahre an mehreren Wiener Kinos – vor allem im Filmcasino, dazu im Gartenbaukino, im Metro Kino und im Top Kino. Welche Spielstätte in welcher Ausgabe zum Einsatz kam, hält das Archiv Jahr für Jahr fest.
Eine erste Verliebtheit zwischen zwei Schülerinnen, sensibel erzählt und ausgezeichnet beim Sundance Film Festival.
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Fünf Journalistinnen, darunter Edith Klinger, über den Beruf in einer Männerdomäne der 1970er-Jahre. Einer der meistgesuchten Archiveinträge des gesamten Festivals.
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Stéphanie kehrt in ihr nordfranzösisches Elternhaus zurück und lebt dort eine fragile Dreierbeziehung – ausgezeichnet mit Teddy Award und Manfred Salzgeber Award bei der Berlinale 2004.
Zum Archiveintrag →identities war ein Festival für queeres Kino in Wien, das von 1993 bis 2017 lief und von DV8-Film präsentiert wurde. Es zeigte internationale Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme aus der queeren Filmwelt und entwickelte sich zum zweitgrößten internationalen Filmevent der Stadt.
Die erste Ausgabe 1994 lief noch unter dem Titel „trans-X. Eine filmische Identity Tour“ im Filmcasino. 1996 benannte sich das Festival in „identities“ um, als es vom damaligen Viennale-Direktor Alexander Horwath als eigenständiger Programmpunkt der Viennale eingeladen wurde.
Bis 2001 lief identities finanziell im Budget der Viennale, inhaltlich aber bereits eigenständig. Ab 2003 war das Festival vollständig unabhängig und wurde von der Kulturabteilung der Stadt Wien sowie vom Bund gefördert.
Unter „LGBT Filme Wien“ finden sich im Programm etwa „First Girl I Loved“ (USA 2016) und die 1977 entstandene Kurzdokumentation „Frauen im Journalismus“. Die vollständige, hierarchisch nach Jahr gegliederte Übersicht findet sich im Filmarchiv.
Die letzte hier dokumentierte Ausgabe des Queer Film Festivals Wien lief 2017. Davor feierte identities 2013 sein 20-jähriges Bestehen und 2009 eine Jubiläumsausgabe zum 15-jährigen Bestehen, die zugleich an 40 Jahre seit den Stonewall Riots erinnerte.