Filmarchiv · Ausgabe 2003 · Unabhängigkeit

identities 2003: Unabhängig von der Viennale, zweitgrößtes Filmevent

Ab 2003 lief identities vollständig unabhängig von der Viennale – gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom Bund. Mit dieser Eigenständigkeit begann zugleich das stärkste Wachstum der Festivalgeschichte: identities entwickelte sich zum zweitgrößten internationalen Filmereignis der Stadt.

Ein Regal mit Filmrollen und Negativhüllen im Archivbestand
Ausgabe 2003 Status vollständig unabhängig Förderung Kulturabteilung Wien, Bund Vorherige Phase VIENNALE Special (1996–2001)

Das Ende der Doppelrolle

Bis 2001 war identities budgetär Teil der Viennale, inhaltlich aber eigenständig – jene Konstruktion, die 1996 mit der Ausgabe 1996 als VIENNALE Special begonnen hatte. Ab 2003 lief das Festival vollständig unabhängig, ohne organisatorischen Rückhalt der Viennale, gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom Bund.

Zum zweitgrößten Filmereignis Wiens

Mit der Unabhängigkeit ab 2003 begann für identities auch das stärkste Wachstum seiner Geschichte: Das Festival entwickelte sich zum zweitgrößten internationalen Filmereignis der Stadt Wien. Spätere Ausgaben – etwa die Jubiläumsausgabe 2009 mit 15 Jahren Festival und 40 Jahren Stonewall – bauten auf dieser neu gewonnenen Eigenständigkeit auf.

Häufig gestellte Fragen

Was änderte sich 2003 für identities?

Das Festival wurde vollständig unabhängig von der Viennale und finanzierte sich seitdem über die Kulturabteilung der Stadt Wien und den Bund.

War identities vorher Teil der Viennale?

Budgetär ja, von 1996 bis 2001, als VIENNALE Special – inhaltlich blieb es aber immer eigenständig.

Wie groß wurde identities nach der Unabhängigkeit?

Es wuchs zum zweitgrößten internationalen Filmereignis Wiens.

Welche Ausgabe markierte das nächste Jubiläum?

2009 markierte die eigentliche Jubiläumsausgabe – 15 Jahre Festival, zugleich 40 Jahre seit den Stonewall-Aufständen.