identities 1994: Die erste Ausgabe als „trans-X“ im Filmcasino
1994 fand im Wiener Filmcasino die erste Ausgabe eines neuen Festivals statt, unter dem Titel „trans-X. Eine filmische Identity Tour“. Präsentiert von DV8-Film, war sie der Auftakt zu einer Reihe, die zwei Jahrzehnte später als identities zehn dokumentierte Ausgaben zählen sollte – den Namen „identities“ trug das Festival zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.
Aus einem Studienprojekt zum Festival
Die erste Ausgabe ging nicht aus einer bestehenden Institution hervor, sondern aus einem Praxisprojekt im Rahmen eines Kulturmanagement-Kurses. Anfang der 1990er-Jahre war das bis dahin einzige lesbisch-schwule Filmfest der Stadt im Auslaufen begriffen, während international gerade das New Queer Cinema entdeckt wurde. Aus dieser Lücke zwischen einem schwindenden Altbestand und einer neuen internationalen Strömung entstand 1994 die erste Ausgabe, präsentiert von DV8-Film.
trans-X im Filmcasino
Unter dem Titel „trans-X. Eine filmische Identity Tour“ lief die erste Ausgabe im Filmcasino – einem Kino, das dem Festival auch in späteren Jahren, etwa 2005 und 2011, wieder als Spielort diente. Den Namen „identities“, unter dem das Festival heute bekannt ist, trug diese erste Ausgabe noch nicht: Er kam erst 1996 dazu, als das Festival zur VIENNALE Special wurde. DV8-Film blieb über alle folgenden Ausgaben hinweg der präsentierende Veranstalter, von dieser ersten Vorführung 1994 bis zur letzten dokumentierten Ausgabe 2017.
Häufig gestellte Fragen
Wann fand die erste Ausgabe des Festivals statt?
1994, im Wiener Filmcasino, unter dem Titel „trans-X. Eine filmische Identity Tour“.
Wer präsentierte die erste Ausgabe?
DV8-Film, das über alle folgenden Ausgaben hinweg bis 2017 als präsentierender Veranstalter auftrat.
Trug das Festival 1994 schon den Namen „identities“?
Nein. Der Name „identities“ kam erst 1996 dazu, als das Festival auf Einladung der Viennale als VIENNALE Special lief.
Wie kam es zur ersten Ausgabe?
Sie ging aus einem Praxisprojekt im Kulturmanagement-Studium hervor, in einer Zeit, in der das bisher einzige lesbisch-schwule Filmfest der Stadt einschlief und international das New Queer Cinema entdeckt wurde.