identities 2017 – Die letzte dokumentierte Ausgabe des Festivals
2017 ist die letzte im Archiv dokumentierte Festivalausgabe. Zu diesem Zeitpunkt lief identities bereits im Zweijahresrhythmus, verteilt auf Gartenbaukino, Filmcasino und beide Säle des Metro Kino – Historischer Saal und Pleskow Saal.
Zwölf Filme mit eigenem Archiveintrag
Aus dem Programm 2017 sind zwölf Filme im Filmarchiv einzeln aufbereitet:
Kapgang erzählt vom dänischen Coming-of-Age eines 14-Jährigen in den 1970er-Jahren, Wild Side lief in der Reihe „Queer Classics“ als französischer Berlinale-Preisträger von 2004. First Girl I Loved hatte hier seine Österreich-Premiere als Sundance-prämiertes US-Debüt, während Frauen im Journalismus – ein österreichisches Fernsehporträt von 1977 – als Kurzfilm vor einem Hauptfilm lief, statt selbst im Hauptprogramm zu stehen.
Im Hauptprogramm liefen außerdem gleich drei weitere Sundance- und Berlinale-verbundene Titel: Lovesong (So Yong Kim, Sundance Official Selection 2016), Naz & Maalik (Jay Dockendorf, IWC Filmmaker Award des Tribeca Film Institute) und Quand on a 17 ans (André Téchiné, Grand Jury Award beim Outfest Los Angeles 2016). Spa Night, Andrew Ahns Debüt über einen jungen Koreaner, der seine Sexualität in einer koreanischen Sauna in Los Angeles entdeckt, gewann kurz nach dem Festival den John Cassavetes Award der Independent Spirit Awards 2017. In der Reihe „Queer Classics“ lief neben Wild Side auch Miss Mona, Mehdi Charefs Drama von 1987, anlässlich seines 30. Kinojubiläums. Das Kurzfilmprogramm „Boy Shorts“ im Filmcasino umfasste unter anderem Glory Hole und Heimat XXX, während der Animationsblock für Kinder und Erwachsene im Metro Kino von Krake angeführt wurde.
Weiteres Programm 2017
Im Gartenbaukino lief unter anderem Bar Bahar, in den beiden Sälen des Metro Kino Titel wie She's Beautiful When She's Angry, Moonlight, I Am Not Your Negro, The Clouds of Sils Maria, Mapplethorpe: Look at the Pictures, Southwest of Salem: The Story of the San Antonio Four, Angela Davis – Portrait of a Revolutionary und Freeheld. Im Filmcasino ergänzte unter anderem La Belle Saison das Programm. Die Spannbreite reicht damit von preisgekröntem Independent-Kino bis zu dokumentarischen Porträts realer Aktivistinnen wie Angela Davis.
Weitere Titel liefen im Metro Kino, etwa Der Staat gegen Fritz Bauer, Siebzehn, Die Geschwister und Downriver, sowie im Filmcasino Barash und Buddy. Zum Abschluss zeigte das Festival an einem eigenen „Best of Day“-Termin noch einmal drei Publikumslieblinge der Ausgabe: Angela Davis – Portrait of a Revolutionary, Io e lei und The Clouds of Sils Maria.
Eine biennale Ausgabe im Rückblick
Ab den 2010er-Jahren lief identities nur noch alle zwei Jahre statt jährlich. 2017 zeigt diesen Rhythmus bereits eingespielt: drei Spielorte, ein durchgehendes Abendprogramm über mehrere Tage und ein bewusst internationaler Mix aus Spielfilm, Dokumentation und Kurzfilm. Im bisherigen Archiv ist es zugleich die jüngste dokumentierte Ausgabe des Festivals.
Häufig gestellte Fragen
Wo fand identities 2017 statt?
Im Gartenbaukino, im Filmcasino und in beiden Sälen des Metro Kino – dem Historischen Saal und dem Pleskow Saal.
Welche Filme aus dem Programm 2017 haben einen eigenen Archiveintrag?
Zwölf Titel: Kapgang, Wild Side, First Girl I Loved, Frauen im Journalismus, Lovesong, Naz & Maalik, Quand on a 17 ans, Spa Night, Miss Mona, Glory Hole, Heimat XXX und Krake – jeweils mit Handlung, Credits und, wo überliefert, Kritikerstimmen.
War 2017 die letzte Ausgabe von identities?
Es ist die jüngste im Archiv dokumentierte Ausgabe. Zu diesem Zeitpunkt lief das Festival bereits im Zweijahresrhythmus statt jährlich.
Welche weiteren Filme liefen 2017 im Programm?
Unter anderem Moonlight, I Am Not Your Negro, Angela Davis – Portrait of a Revolutionary, Mapplethorpe: Look at the Pictures und Freeheld, verteilt auf Gartenbaukino, Filmcasino und Metro Kino.